Neues Whitepaper: „Recherche 2016 – So arbeiten Journalisten heute“

Was PR-Videos erfolgreich macht

Was macht PR-Videos erfolgreich?

Wer mit seinen PR-Videos erfolgreich sein will, der muss sparsam mit Logos und Corporate Design umgehen, die richtigen Vorschaubilder auswählen und die passenden Keywords einsetzen. Diese und weitere Tipps zum Thema PR-Videos haben wir gemeinsam mit Faktenkontor in einer Infografik zusammengestellt.

Die zehn wichtigsten Faktoren für erfolgreiche PR-Videos

 

Jugendmedien: „Digitaler Kinderteller“

Sie heißen Bento, Ze.tt oder Byou. Sie versprechen Nachrichtenfutter für junge Menschen. Und sie sind die Kinder der großen Leitmedien SPIEGEL, ZEIT und BILD. Doch was bieten die neuen, digitalen Jugendmedien der Zielgruppe tatsächlich?

Von Leon Hoberg (20), Auszubildender bei news aktuell

Leon Hoberg, 20, testet die Jugendmedien von SPIEGEL, ZEIT und BILD.
Leon Hoberg, 20, macht gerade eine Ausbildung zum Medienkaufmann Digital & Print bei news aktuell. Die jungen Medien von SPIEGEL, ZEIT und BILD konnten ihn nicht überzeugen.

Ob ich auf der Onlineseite eines Printproduktes lande, oder auf den Onlineseiten von TV und Radio, ist egal. Auch Facebook und Twitter halten mich durchaus auf dem Laufenden, und die Pushfunktion aller möglichen News-Apps erlaubt es mir, mich nachrichtentechnisch über den Tag verteilt im 1-Satz-Stil zu ernähren. SPIEGEL, ZEIT, FAZ, WELT oder BILD. Fernsehen oder Radio, öffentlich-rechtlich und privat. Blogs oder Social Media. Überall bekomme ich News in kurzer und langer Erzählform, Bilder, Videos und Audios.

Alle genannten Leitmedien haben seit vielen Jahren ihre Angebote digitalisiert. Warum also jetzt der digitale Kinderteller für Nutzer, die die Erwachsenenportion nicht schaffen?

Zukunft der Arbeit: Technik braucht Kultur!

Die digitale Transformation verändert unsere Arbeit grundlegend. Doch während viele bei Digitalisierung zunächst an Technik denken, geht es doch vielmehr um kulturelle Herausforderungen. Welche kulturellen Kompetenzen brauchen wir in einem globalen und digitalisierten Arbeitsumfeld?

Mitverfasser der “Proklamation Zukunft der Arbeit” der Bertelsmann Stiftung hat er sich mit der Arbeit im Zeitalter der Digitalen Transformation auseinandergesetzt.
Lars M. Heitmüller ist Leiter External Relations bei fischerAppelt. Als Mitverfasser der “Proklamation Zukunft der Arbeit” der Bertelsmann Stiftung hat er sich mit der Arbeit im Zeitalter der Digitalen Transformation auseinandergesetzt.

Von Lars M. Heitmüller

Offen gesagt: Es geht nicht mehr darum, ob wir uns für die Digitalisierung entscheiden. Die Frage ist lediglich, wie viel wir noch gestalten können und wollen.

Studien zeigen, dass die Skepsis in unserem Land groß ist und in vielen Aspekten der Digitalisierung nahezu Stillstand herrscht. Sie offenbaren weiter, dass viele Deutsche schlechte Internetkenntnisse besitzen: Nur jeder Dritte verfügt über gutes oder mittelmäßiges Wissen – damit liegen wir laut BITKOM im europäischen Vergleich auf Platz 27 hinter Portugal, Griechenland und Polen. Wir sehen also etwas primär skeptisch, was wir viel zu wenig kennen.

Meine feste Überzeugung: Nur mit einer aktiven und chancenorientierten Haltung kann es Deutschland und Europa gelingen, in dieser prägenden Zeit mitzugestalten und teilzuhaben. Hier hat digitale Bildung auch einen aufklärerischen Auftrag! Eine Verweigerung oder ein vergebliches Warten auf Standardisierung und juristische Klärung sind keine Lösung. Die Chancen bestehen jetzt!

Für den Einzelnen werden die Auswirkungen schon jetzt im Arbeitsalltag konkret:

Die Digitalisierung macht unsere Arbeitswelt komplexer und dynamischer. Hier braucht es neue Unternehmenskulturen, um damit erfolgreich umzugehen. Komplexität zu verneinen oder lediglich Lösungen top down vorzugeben, wird langfristig nicht erfolgreich sein. Frei nach Steve Jobs könnte man sagen: Wir stellen Leute ein, damit sie Probleme für uns lösen, nicht damit wir ihnen sagen, was sie zu tun haben.

Stichwort Sozialkompetenz: Die Bedeutung der “soften” Themen nimmt zu. Sozialkompetenz hilft dabei, Menschen mit unterschiedlichen (Arbeits-) Kulturen und Kompetenzen so zu akzeptieren, wie sie sind und produktiv mit ihnen zusammenzuarbeiten. Diversität hilft uns, möglichst viele verschiedene Erfahrungen und Perspektiven bei Herausforderungen einzubeziehen und so die beste Lösung zu definieren.

Selbstoptimierung: Der Weg zum Glück?

Selbstoptimierung ist in aller Munde. Jeder Lebensbereich lässt sich perfektionieren. Selbstoptimierer beobachten, messen, disziplinieren – und verbessern sich? Führt uns das perfekte Ich wirklich zu einem glücklicheren Dasein? Die Zukunftsforscherin Corinna Mühlhausen hat den Megatrend untersucht. Für sie ist klar: Nur wer weiß, was für ihn persönlich gut ist, kann sich selbst optimieren.

Corinna Mühlhausen ist Zukunftsforscherin und Journalistin. Als Expertin für den Gesundheitsmarkt hat sie den Begriff „Healthstyle“ geprägt.
Corinna Mühlhausen ist Zukunftsforscherin und Journalistin. Als Expertin für den Gesundheitsmarkt hat sie den Begriff „Healthstyle“ geprägt.

Bevor Max abends ins Bett geht, zückt er sein Smartphone und zieht Bilanz. 7.129 Schritte hat er heute zurückgelegt. 129 mehr als sein persönliches Tagesziel. Nicht mit reingerechnet die fünf Kilometer Lauftraining: Exakt 29 Minuten hat er für die Strecke gebraucht. Seine Kalorienzähler-App zeigt für heute 3300 Kalorien an, allein 410 machen die zwei Feierabendbier aus. Dank dem Bier hat er aber auch die empfohlene Menge an Kalium, Magnesium und B-Vitaminen erreicht.

In seinem digitalen Tagebuch schaut Max nach, was er sich für heute vorgenommen hatte: Außer an den Punkt „Wäsche waschen“ kann er an alle Tasks einen Haken setzen. Noch ein schneller Blick in die Tracking-App: Das Smartphone insgesamt 202 Mal genutzt, Gesamtdauer drei Stunden neun Minuten, davon allein über eine Stunde Facebook. Höchste Zeit, die digitale Diät wieder etwas ernster zu nehmen! Für morgen hält er fest: Maximal zweieinhalb Stunden Handy. Bevor er sein Smartphone neben das Bett legt, aktiviert Max die Schlafüberwachungsfunktion und seine derzeitige Lieblingsapp zum Entspannen: Die Wahl fällt heute auf das leise Plätschern eines Bachs. Nach fünf Minuten schläft er tief und fest – was sein Smartphone ihm am nächsten Morgen bestätigen wird.

Max ist keine reale Person, sondern eine Figur, die wir aus einer kleinen Umfrage mit unseren Mitarbeitern kreiert haben. Wie Max vermessen sich immer mehr Menschen mit Hilfe der Technik. Apps, Computerprogramme, Wearables: Nahezu jeder Lebensbereich – von der Arbeit über die Freizeit bis hin zum Schlaf – lässt sich überwachen und optimieren. Schätzungen zufolge gibt es inzwischen über 150.000 Apps allein in den Bereichen Gesundheit und Fitness. Neben Blutdruck, Herzfrequenz, Puls, Schlafphasen und Essgewohnheiten dokumentieren die sogenannten „Quantified Selfers“ auch Produktivität, Finanzen oder Stimmungen.

Von Flöte aktuell bis ZOCKWORK ORANGE: die skurrilsten Medientitel des Jahres

In den Tiefen unserer PR-Software zimpel verbirgt sich so mancher Schatz: Abseits der namhaften Titel aus Print, Online und Radio/TV stoßen wir auf wunderbare Nischen. Ob kauzig oder komisch – wir möchten Ihnen diese Perlen näher bringen und laden Sie ein auf eine Reise über weniger bekannte Pfade der bunten Medienwelt.

Kategorie eins: Entfernte Verwandte

Wir von news aktuell haben einen speziellen Platz in unseren Herzen für andere Mitglieder der weltweiten aktuell-Familie. Machen Sie Bekanntschaft mit einigen unserer Namensvettern.

Edelweiss aktuell

Das Magazin für Mitglieder des Alpenverbands Edelweiss berichtet von verschneiten Abfahrten und bricht die symbolhafte Zeitlosigkeit des namengebenden Edelweiß durch Hinzugabe des eiligen Zusatzes aktuell. Zwei Begriffe, die nicht zueinander passen wollen, sich aber doch vertragen.

Traktor Aktuell

Traktor Aktuell liefert die neusten Trends in Sachen leistungsstarke Ackerschlepper. Essentiell für Landwirte am Zahn der Zeit, die ihre Felder effektiv und stilvoll zu pflügen pflegen.

Flöte aktuell

Flötenspieler sind stets bemüht den richtigen Ton zu treffen. Dies gilt jedoch nicht bloß für die geflötete Kommunikation, sondern auch das soziale Miteinander der Deutschen Gesellschaft der Flötenspieler. Darum berichtet das Mitgliedermagazin Flöte aktuell, der Name lässt es vermuten, über Neues aus der Welt der Aerophone.

PR-Fotografie: „Der Betrachter bleibt daran hängen“

Robert Bösch ist Fotograf, Künstler und Bergführer. Seit mehr als 30 Jahren ist er Profi in der Outdoor- und Actionfotografie. Neben seiner Arbeit für Magazine (u.a. Stern, Geo, National Geografic Adventure, Spiegel, Schweizer Illustrierte) wird er auch von vielen Unternehmen aus Industrie und Werbung gebucht. Für den Outdoor-Ausrüster Mammut gewann der Autor zahlreicher Bildbände den PR-Bild-Award 2013 und 2015. www.robertboesch.ch
Robert Bösch ist Fotograf, Künstler, Bergführer und Ambassador von Nikon. Seit mehr als 30 Jahren ist er Profi in der Outdoor- und Actionfotografie. Für den Outdoor-Ausrüster Mammut gewann der Autor zahlreicher Bildbände den PR-Bild-Award 2013 und 2015.

Seine Bilder sind Events: Er bringt das Matterhorn zum Leuchten und verwandelt eine Felsspitze in einen Kaktus. Seit einigen Jahren setzt der Schweizer Fotograf und Bergführer Robert Bösch für den Outdoor-Ausrüster Mammut die spektakuläre Kampagnen Idee der Agentur erdmannpeisker in Szene. Und gewinnt dafür bereits zum zweiten Mal den PR-Bild Award. Im Interview mit TREIBSTOFF erzählt er von seinen beeindruckenden Shootings und dem schmalen Grat zwischen Schaffen und Scheitern. Das Außergewöhnliche an der Mammut Kampagne: Bei den Aktionen kommen immer echte Menschen an echten Schauplätzen zum Einsatz.

Mit Ihrem Foto „Matterhorn Key Visual“ hat Mammut den PR-Bild Award 2015 für die Schweiz gewonnen. Worin lag bei dieser Produktion die größte Herausforderung?

Einerseits gab es die Vorbereitungsphase: die Koordination mit den Zermatter Bergführern, den besten Kamerastandort finden, Testaufnahmen, um Kamera-Belichtung und Leuchtkraft der Lampen zu testen. Das war sehr aufwändig, aber gleichzeitig auch nicht sehr stressig, da man Zeit hatte. Beim Shooting war das sehr anders. Das Wetter war der große Stressfaktor. Alles war auf dieses Datum geplant und der Wetterbericht war der schlimmstmögliche: zu gut, um abzusagen und zu schlecht, um ein gutes Gefühl zu haben. Und es wurde knapp, extrem knapp. Meist war die Sicht auf den Berg durch Wolken verdeckt. Aber als es dann klappte, waren die paar Wolkenfetzen, die das Licht der Lampen reflektieren, bildentscheidend. Bei perfektem Wetter hätte ich viel Nerven gespart, aber das Bild wäre nie so spannend geworden.

Die Erstbesteigung des Matterhorn jährt sich heuer zum 150. Mal. Anlässlich des Jubiläums zeichnete Bösch zusammen mit Bergführern aus Zermatt in einer Lichterkette die Route über den Hörnligrat nach. Die Mitarbeiter von Mammut bildeten mit ihren Stirnlampen dabei einen Grossteil der Kette. Mit diesem Bild von Robert Bösch gewann Mammut den diesjährigen PR-Bild Award für die Schweiz.

 

Welcher Auftrag war für Sie bisher der Schwierigste?

Noch mehr Nutzwert: Unsere Presseportal App jetzt mit individueller Startseite

Unsere Nutzer haben uns oft gefragt: „Warum werden meine abonnierten Meldungen nicht auf der Startseite angezeigt?“ Jetzt ist es soweit. Wir haben das vielfache Feedback aufgegriffen und in der neuen Version der Presseportal App umgesetzt. Ab sofort finden die rund 500.000 Nutzer ihre wichtigsten ots-News direkt auf der Startseite. Ergebnis: Mehr Nutzwert, mehr Übersichtlichkeit und damit schnelleres Erfassen des Contents.

Unsere Presseportal App kann mittlerweile auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die erste Version haben wir im Jahre 2010 fürs iPhone veröffentlicht. Damals haben wir noch darüber diskutiert, ob wir wohl jemals die Gesamtzahl von zehntausend Installationen erreichen werden. In unserer Pressemitteilung schrieben wir: „Neue Studien zeigen, dass das mobile Web den Durchbruch zum Massenmarkt endlich geschafft hat.“ Was damals noch Neuland war, liest sich heute wie eine Binsenweisheit.

Trotzdem war es für uns ein großer und gewichtiger Schritt in die mobile Welt. Heute stehen rund eine halbe Million App-Downloads zu Buche. Im App Store wird unser Angebot mit 4,5 Sternen (von fünf) bewertet. Das ist mehr als die meisten anderen Medienangebote von ihren Usern erhalten.

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Eine gute Reputation gibt’s nicht im Sonderangebot

Es ist erstaunlich: Obwohl nahezu jeder Kommunikationsprofi sagt, dass die Reputation seines Unternehmens eine herausragende Bedeutung einnimmt, so will nur knapp jede vierte Firma tatsächlich wissen, wie es um den eigenen Ruf bestellt ist und stellt regelmäßig Untersuchungen an. Das zeigt unser neuer PR-Trendmonitor mit dem Schwerpunkt Reputationsmanagement, den wir zusammen mit unserem Partner Faktenkontor erstellt haben. Weitere Erkenntnis: Pressearbeit ist und bleibt das wichtigste Instrument, um die Reputation aufzupolieren. Holen Sie sich unser Whitepaper dazu.

Schauen wir uns doch etwas genauer an, was die Beschäftigten in den Pressestellen der deutschen Unternehmen über das Reputationsmanagement ihrer Firmen zu sagen haben. Obwohl fast alle von ihnen einen guten Ruf für den Erfolg eines Unternehmens für „wichtig“ oder „sehr wichtig“ halten (99 Prozent), hat nur etwas mehr als die Hälfte von ihnen eine konkrete Strategie für den Ausbau der eigenen Reputation (58 Prozent). Nur knapp jede zweite Pressestelle (45 Prozent) informiert das Top-Management regelmäßig über die Fortschritte der Reputationskommunikation. Und gerade mal ein Viertel misst regelmäßig, wie sich das Unternehmensimage entwickelt (24 Prozent).

reputationsmanagement

Warum Videos in jede Kommunikationsstrategie gehören

Videos sind aktuell der Megatrend in der Kommunikation. Immer mehr Menschen produzieren Bewegtbilder, die wiederum von immer mehr Menschen gesehen werden. Egal, ob Endverbraucher oder Professional, Jugendlicher oder Best Ager: Keine Zielgruppe bleibt bei diesem Trend außen vor. Für die PR-Branche bedeutet das: Jede Kommunikationsstrategie muss Video mitdenken.

Teddybären, Schaukelpferde und Segelschiffe: ein Kindergarten irgendwo in Köln. Inmitten der Kinderschar sitzt eine bekannte TV-Moderatorin und spielt mit den Kleinen ein Rätselspiel. Ein Junge beschreibt den zu erratenden Gegenstand folgendermaßen: „Wenn Mama zu laut ist und man möchte leise sein, dann klebt man es Mama auf den Mund.“ Großes Gelächter.

So beginnt ein Videoaufruf der Charity-Aktion „Trostpflaster“, den McDonald´s Deutschland zugunsten der McDonald´s Kinderhilfe Stiftung unter dem Motto „Von ganzem Herzen Gutes tun“ seit einigen Wochen im Netz verbreitet.

Siegerfoto des PR-Bild Award 2015: „Der Zauber des Nicht-Sichtbaren“

Hilkka Zebothsen, Chefredakteurin von pressesprecher und Jury-Mitglied des PR-Bild Award 2015.
Hilkka Zebothsen, Chefredakteurin von pressesprecher und Jury-Mitglied des PR-Bild Award 2015, über das Siegerfoto des PR-Bild Awards 2015.

Ein Kommentar zum PR-Bild des Jahres „Togetherness“ von Starfotograf David LaChapelle – eingereicht von der Hamburger PR-Agentur fischerAppelt, relations für Coca-Cola. Das Foto ist eine Hommage an die Coca-Cola Glasflasche. Die Design-Ikone feierte kürzlich ihren 100. Geburtstag.

Von Hilkka Zebothsen

 

„Heute kann man alles fotografieren, sagte der Schweizer Fotograf, Regisseur und Kameramann Robert Frank. Und oft genug entsteht der Zauber von Bildern ja gerade durch das, was NICHT zu sehen ist – in diesem Fall das Produkt.

Ein mutiger Ansatz, der trotzdem funktioniert. Denn das Motiv der sich beinahe berührenden Hände spielt konsequent den Coca-Cola-Markenkern „Happiness“ wie auch den Wert „Togetherness“ aus: Die Kombination aus verschiedenen Geschlechtern und Hautfarben plus der Logofarbe Rot – alles ist drin in dieser schlichten Aufnahme, die damit eine Tradition bricht. Denn die Flasche mit der braunen Brause wurde schon auf hundert Arten selbst zum Model: Umgeben von Eisbären und Insekten, dem Weihnachtsmann, diversen Kinofiguren, Trucks und Sixpackträgern. Inzwischen kann die Pulle auf dem Etikett jeden Namen der Welt tragen. Sogar meinen komplizierten…

Das PR-Bild des Jahres 2015: "Togetherness" eingereicht von fischerAppelt, relations GmbH. Fotograf: David LaChapelle "
Das PR-Bild des Jahres 2015: „Togetherness“ von Coca-Cola, eingereicht von fischerAppelt, relations GmbH. Fotograf: David LaChapelle / Ogilvy France für Coca-Cola

 

Und zack!, hat der Softdrink etwas mit dem Einzelnen zu tun. Mit David LaChapelle – sonst eher bekannt für drastische, hyper-realistische Inszenierungen Prominenter in Print und Film – gewann der Erfrischungsgetränkehersteller zum 100. Geburtstag eine Ikone hinter der Kamera. Und der agiert, als hätte er sich den surrealistischen Fotografen Clarence John Laughlin zum Vorbild genommen, der einst befand: „Ein großer Teil meiner Arbeit ist der Versuch, alle Dinge – auch die sogenannten leblosen Objekte – mit dem Geist des Menschen zu beseelen.“ LaChapelle zeigt vom Produkt, für das diese Kampagne steht, nur den kleinen Kronenkorken. Und doch gelingt ihm mit diesem Gewinnerbild die Verbindung zwischen Mensch und Marke.“

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