Umfrage: Wo Journalisten nach Bildern suchen

Printmedien und Nachrichtenportale buhlen um die Aufmerksamkeit der Leser. Visuelle Hingucker sind dabei das Mittel der Wahl. Spiegel wird online bildlastiger. BILD trägt die Bilder sogar im Namen.

Journalisten brauchen heute mehr Bilder denn je, um ihr Publikum zu erreichen. Das ist eine Chance für die PR. Mit guten PR-Bildern gelingt es, im redaktionellen Bereich zu erscheinen. Welche Kriterien gute PR-Bilder erfüllen sollten, haben meine Kollegen hier und hier aufgeschrieben.

Aber wie kommen die Bilder zu den Journalisten?

Grafik: Wo recherchieren Journalisten nach BildmaterialWir haben in Redaktionen nachgefragt. Über 330 Redakteure aus Print- und Online-Redaktionen haben geantwortet.

Das Ergebnis: Journalisten nutzen zahlreiche Quellen, wenn sie Bilder suchen. Allen voran professionelle Bilddatenbanken, aber auch Unternehmenswebsites, Suchmaschinen und soziale Netzwerke.

Profi-Bilddatenbanken: Die dpa Picture-Alliance, die Mecom.Multimedia-Datenbank oder die iPicturemaxx gehören zu den professionellen Systemen, die Redakteure nutzen. Wie der Nachrichtenticker sind diese Datenbank wesentliches Arbeitsinstrument des Redakteurs und oft den ganzen Tag im Einsatz.

In die Bilddatenbanken laufen Bilder zahlreicher Nachrichtenagenturen ein. Die dpa Picture Alliance bringt es so beispielsweise auf einen stolzen Bestand von über 20 Millionen Fotos, Grafiken und bewegten Bildern. Mit Hilfe einer Volltextsuche werden Redakteure hier fast immer fündig. Egal, ob sie nach dem neuen Audi A4, einer Amöbe unter dem Mikroskop oder nach im Ostseematsch spielenden Kindern suchen.

Wichtig für die schnelle redaktionelle Nutzung: Der Redakteur sieht auf einen Blick die Bildrechte, die Quelle, Erstellungsdatum, Inhalt des Bildes usw. Denn die Bilder sind professionell aufbereitet und ausführlich beschrieben.

Unternehmenswebsite: Hier schlägt die Stunde der PR-Profis. Die Homepage ist Quelle für Redaktionen, wenn sie nach Bildmaterial von Produktionsstätten, Vorstandporträts oder Produkten suchen. Darum sollten Bilder hier zu finden sein. Möglichst in Druckauflösung, vollständig beschriftet und nicht hinter einem Login versteckt.

Suchmaschinen: Über die Bildersuche in Google, Bing oder Yahoo wird auf einen Klick sichtbar, welche Motive im Web verfügbar sind. Nachteil: die Bildrechte und Nutzungseinschränkungen sind nicht immer ersichtlich. Daher sind Suchmaschinen für die redaktionelle Bildersuche eher ein Ideengeber als ein Tool, mit dem tatsächlich einsetzbare Bilder gefunden werden.

Soziale Netzwerke: Flickr, Picasa, Twitpic, Pinterest, Instagram. Fotos sind die meist geteilten Informationen in sozialen Netzwerken und eigens für Bilder gedachte Netzwerke boomen. Auch als redaktionelle Quelle ziehen die Netzwerke nun in Redaktionen ein. Ähnlich wie Suchmaschinen vor allem als Tippgeber. Denn Bildrechte und Nutzung müssen vor der Übernahme in den redaktionellen Bereich geklärt werden.

Wie können PR-Profis all diese Kanäle einfach und effizient abdecken?

Eine gut bestückte Website wissen Journalisten zu schätzen. Beim Einspielen von PR-Bildern in professionelle Bilddatenbanken helfen wir mit dem OTS-Netzwerk. So sind gleichzeitig die Suchmaschinen und sozialen Netzwerke abgedecktSie kümmern sich um Ihre Corporate Website – wir kümmern uns um alle anderen Quellen für Bildmaterial.

Journalisten wünschen sich Bilder! Geben Sie Ihrem Pressematerial die Chance entdeckt zu werden.

Kommentare (1)

  1. Es gibt nichts langweiligeres als eine Seite ohne Bilder. Und sind die Artikel noch so gut. Der Mensch reagiert nun mal auf visuelle Reize.

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