Warum PR-Fotos ohne Bildunterschrift nicht funktionieren

Zu den Evergreens der PR gehört die Frage, was eine Bildunterschrift leisten muss. Nur eine richtig formulierte Caption stellt sicher, dass der Betrachter einordnen kann, was auf dem Bild zu sehen ist. Außerdem sorgt der kurze Begleittext dafür, dass PR-Bilder auch tatsächlich gefunden werden. Im Web, in Datenbanken, in Social Media. „Ein Bild, das vom User, Leser oder Journalisten nicht gesehen, geteilt oder redaktionell verwendet wird, ist ein überflüssiges Bild“, sagt Julia-Marie Ruß von news aktuell

Von Julia-Marie Ruß, Produktmanagerin ots bei news aktuell

1. Must haves

Die Bildunterschrift muss beinhalten  …

… wer oder was auf dem Bild zu sehen ist. Denken Sie bei der Beschreibung nur vom Bild aus und ignorieren Sie den Inhalt des dazugehörigen Meldungstexts.

… den vollständigen Namen und die Funktion oder den Titel der abgebildeten Personen.

… bei Sachaufnahmen wie zum Beispiel Produkten oder Gebäuden: Benennung und Beschreibung der sichtbaren Gegenstände.

… bei Ereignissen oder Events konkrete Zeitangaben: Wochentag und vollständiges Datum in Klammern (TT.MM.JJJJ).

… den Ort der Handlung und Beschreibung dessen, was dort gerade passiert.

Orientieren Sie sich am besten an den bekannten W-Fragen (wer, wo, was, warum, wann).

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2. Rechtliche Hinweise

Julia-Marie Russ, news aktuell
Produktmanagerin Julia-Marie Russ von news aktuell erklärt, wie optimale Bildunterschriften (Captions) bei PR-Fotos aussehen müssen.

Vor der Veröffentlichung eines PR-Bildes muss geklärt sein …

… wie die Bildquelle lautet: Wer ist Fotograf oder Urheber des Bildes?

… für welchen Zweck das Foto verwendet werden darf? Beispielsweise nur für die redaktionelle Berichterstattung, innerhalb eines festgelegten Zeitraums, nur bei Nennung der Quelle und des Urhebers oder im Rahmen eines definierten Kontextes.

… ob die Bilder nur für den deutschen Markt lizensiert sind, oder ob sie auch in internationalen Datenbanken und Medien archiviert und veröffentlicht werden können.

Dies gilt im übrigen auch für Stockfotos, die Sie für Ihre Kommunikationszwecke einkaufen.

 

3. Zahlen, Daten, Fakten

Um PR-Bilder Journalisten und anderen Nutzern bestmöglich anzubieten, sollte …

… die Caption 40-60 Wörter lang sein – das ist ideal.

… das Bild farbig in RGB-Modus und JPEG-Format verbreitet werden.

… eine Auflösung von 300 dpi haben sowie eine Pixelanzahl von mindestens 2.000 Pixeln an der längeren Seite.

 

Sehen Sie hier, wie all diese Infos in professionellen Bilddatenbanken dargestellt werden, und was genau die relevanten Infos sind (Hier ein PR-Bild von Hannover Marketing und Tourismus anlässlich des 30. Maschseefest in der Picture Alliance):

 

PR-Bild in Datenbank der Picture Alliance

 

Übrigens: Wenn Sie Ihre PR-Bilder über unser ots Netzwerk verbreiten, übernehmen wir für Sie die professionelle Beschriftung und Verschlagwortung. Sie liefern die oben beschriebenen Informationen und wir kümmern uns um den Rest! Und wenn Ihnen noch kein professionelles Bildmaterial zur Verfügung steht, haben wir ebenfalls eine Lösung für Sie.

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