Hoodie, Mate Tee und Laptop – erster PR-Hackathon Deutschlands im Februar 2017 in Frankfurt

Jeans und Hoodie statt Anzug und Krawatte. Kokosnussschorle und Mate Tee statt Latte Macchiato. Bei einem Hackathon herrschen Laptop-Pflicht und wuselige Betriebsamkeit. Nun hält das Format Einzug in die PR: Im Februar 2017 veranstaltet news aktuell den ersten PR-Hackathon Deutschlands.

Menschengrüppchen sind in lebhafte Diskussionen vertieft. Durchschnittsalter: unter 30. Wer zum ersten Mal einen Hackathon besucht, wird von der flirrenden Atmosphäre beeindruckt sein. Die Luft vibriert vor Kreativität und Tatendrang. Und auch wenn der Spaß-Faktor im Vordergrund steht, sind kurze Nächte und intensive Debatten vorprogrammiert. Unter dem Motto „Mission PR“ startet news aktuell den ersten PR-Hackathon. Kommunikatoren, Kreative, Software-Entwickler und Grafikdesignern erarbeiten gemeinsame Lösungen, die die Branche weiter bringen. Mit an Bord sind namhafte Partner wie das Google News Lab und der next media accelerator (nma).

PR-Hackathon

Was ist eigentlich ein Hackathon?

„Der Begriff ist eine Wortschöpfung aus ‚Hack’ und ‚Marathon’“, erklärt Sandra Liebich, Projektleiterin des PR-Hackathons. „Hackathons wurden erstmals in den 90er Jahren in der Softwareindustrie veranstaltet. Der next media accelerator hat das Format in die Medienwelt getragen und unter anderem mit Tagesschau und Handelsblatt gehackt.“

Und so läuft der Hackathon ab: Zum Auftakt des Events darf jeder im Plenum seine Idee präsentieren und sucht nach Mitstreitern. In gemischten Teams aus Entwicklern, Grafikern und Kommunikatoren wird dann konzipiert, programmiert und gestaltet. Zweieinhalb Tage lang, quasi rund um die Uhr. Am Ende des Hackathons steht für jedes Team ein Elevator-Pitch vor der Jury an. Die besten Konzepte werden mit Geld- und Sachgewinnen ausgezeichnet.

Sandra Liebich PR-Hackathon
Projektleiterin des PR-Hackathon: Sandra Liebich von news aktuell.

 

„Der PR-Hackathon ist ein Experiment, auf das wir unglaublich viel Lust haben“, sagt Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell. „Als First Mover sind wir immer auf der Suche nach neuen Ideen. ‚Mission PR’ ist der erste Hackathon Deutschlands, der sich mit Themen rund um digitale Kommunikation und Social Media beschäftigt. Unser Ziel ist es, in ungewöhnlichen Team-Konstellationen und mit Impulsgebern aus der Startup-Szene neue und überraschende Lösungen für unsere Branche entstehen zu lassen.“

Gehackt wird an einem geschichtsträchtigen Ort mit Retro-Future-Charme: Im Kasino der Jahrhunderthalle in Frankfurt treffen Teilnehmer aus unterschiedlichsten Disziplinen aufeinander, um gemeinsam an zukunftsweisenden Ideen zu tüfteln. In der früheren Kantine des Höchst-Konzerns, errichtet zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens, wird drei Tage lang intensiv an Projekten gearbeitet und Prototypen entwickelt.

„Wir sind davon überzeugt, dass es jede Menge talentierte Entwickler und Designer gibt, die Lust auf einen Hackathon in der Mitte Deutschlands haben, der sich mit dem Thema PR beschäftigt“, sagt Edith Stier-Thompson. „Es muss nicht immer Berlin sein“, fügt sie schmunzelnd hinzu.

Mit-Veranstalter des PR-Hackathons ist der next media accelerator (nma). Der von der Deutschen Presse-Agentur initiierte Inkubator betreut mediennahe Startups und gehört zu den führenden Medien-Acceleratoren Europas. Regelmäßig veranstaltet der nma Hackathons mit TV-Sendern, Magazinen oder Tageszeitungen und bringt Entwickler und Medienmacher zusammen. Auch das Google News Lab unterstützt den PR-Hackathon. Mit dem News Lab ermöglicht Google Journalisten und Kommunikatoren den Zugriff auf Daten und Programme, die ihre Arbeit erleichtern.

Edith Stier-Thompson ist überzeugt: „Das Line-Up unserer Partner für den PR-Hackathon ist hochkarätig. Wir sind gespannt, wohin uns die ‚Mission PR’ führt und freuen uns auf einen fulminanten Auftakt. Denn wo Menschen aus unterschiedlichen Professionen zusammen kommen, entstehen die kreativsten Ideen. “

Kommentare (1)

  1. Die Überschrift hat mich einfach dermaßen neugierig gemacht, dass ich den ganzen Artikel lesen wollte. Im Grunde genommen ein sehr spannendes Konzept mit sehr viel Potenzial, es klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend. Und am Ende des Events wird man sehen und evaluieren, ob dieses Konzept Früchte tragen wird.
    Es stellt sich die eine Frage: was sollte daran eigentlich nicht klappen? Mag sein, dass meine Einstellung zu gewissen Dingen immer über-optimistisch ist, aber laut den Beschreibungen des Artikels kann man gespannt sein.

    Dem Titel kann man schon entnehmen, dass im Laufe der Zeit sich so einiges geändert hat. Club Mate und Skinny Jeans sind momentan bei den Jüngeren sehr beliebt und angesagt. Die Welt, in der wir leben, vernetzt sich von Tag zu Tag. Digitalisierung und IoT sind einer der zentralsten Begriffe in diesem Zusammenhang. Ohne Smartphone und Internet kann man sich die Welt schwer vorstellen. Insbesondere die Bewältigung des Alltags. Wenn ich einfach mal an meinen Alltag denke, merkt man wie oft man das Smartphone benutzt.
    Ich komme zu spät – kurze Benachrichtigung per WhatsApp.
    Ich suche eine gewisse Lokalität – Google Maps.
    Ich will Musik hören – Spotify.
    Ich will der Welt meine Gedanken mitteilen – Twitter und Facebook.

    Und in genau solchen Situationen ist man glücklich, wenn man genug Datenvolumen hat. Seit diesem Jahr surfe ich mit solch einem LTE Tarif und bin über die Geschwindigkeit echt bewältigt. Kaum Unterschiede zum WLAN merkbar. Bestimmt auch eine spannende Thematik, die bei dem Hackhathon nicht unberücksichtigt bleibt.

    Viel Erfolg fürs nächste Jahr und ein schönes Wochenende!

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