Neues Whitepaper: „Recherche 2016 – So arbeiten Journalisten heute“

PR-Profis aus Unternehmen und Agenturen müssen wissen, wie Journalisten recherchieren. Nur so können sie einen erfolgreichen Job machen. Wo recherchieren Journalisten am häufigsten? Welchen Stellenwert hat Social Media? Arbeiten Journalisten noch mit Pressemitteilungen? Unser neues Whitepaper „Recherche 2016“ gibt darauf Antwort. Wir haben die Aussagen von mehr als 1.200 Journalisten ausgewertet und aufbereitet.

An der Umfrage "Recherche 2016" haben mehr als 1.200 Journalisten teilgenommen. Initiiert hat die Untersuchung die dpa-Tochter news aktuell. Ein Whitepaper zur Umfrage kann kostenfrei heruntergeladen werden unter www.newsaktuell.de/recherche. (Hier: Titelbild Whitepaper)
An unserer Umfrage „Recherche 2016“ haben mehr als 1.200 Journalisten teilgenommen. (Whitepaper kostenfrei herunterladen)

Wussten Sie zum Beispiel, dass auch im digitalen Zeitalter das persönliche Gespräch das wichtigste Recherche-Instrument ist? Sogar noch vor Suchmaschinen.

Oder ist Ihnen bekannt, dass Pressekonferenzen und Websites von Unternehmen die „Biggest Loser“ unter den Recherchequellen sind? Kein anderes Format hat in den letzten beiden Jahren mehr an Bedeutung eingebüßt.

Oder das hier: Drei Viertel aller Journalisten recherchieren auf Facebook. Aber nur 42 Prozent von ihnen binden die Informationen, die sie in sozialen Netzen gewonnen haben, auch tatsächlich in ihre Beiträge ein. Gewusst?

Eine gute Reputation gibt’s nicht im Sonderangebot

Es ist erstaunlich: Obwohl nahezu jeder Kommunikationsprofi sagt, dass die Reputation seines Unternehmens eine herausragende Bedeutung einnimmt, so will nur knapp jede vierte Firma tatsächlich wissen, wie es um den eigenen Ruf bestellt ist und stellt regelmäßig Untersuchungen an. Das zeigt unser neuer PR-Trendmonitor mit dem Schwerpunkt Reputationsmanagement, den wir zusammen mit unserem Partner Faktenkontor erstellt haben. Weitere Erkenntnis: Pressearbeit ist und bleibt das wichtigste Instrument, um die Reputation aufzupolieren. Holen Sie sich unser Whitepaper dazu.

Schauen wir uns doch etwas genauer an, was die Beschäftigten in den Pressestellen der deutschen Unternehmen über das Reputationsmanagement ihrer Firmen zu sagen haben. Obwohl fast alle von ihnen einen guten Ruf für den Erfolg eines Unternehmens für „wichtig“ oder „sehr wichtig“ halten (99 Prozent), hat nur etwas mehr als die Hälfte von ihnen eine konkrete Strategie für den Ausbau der eigenen Reputation (58 Prozent). Nur knapp jede zweite Pressestelle (45 Prozent) informiert das Top-Management regelmäßig über die Fortschritte der Reputationskommunikation. Und gerade mal ein Viertel misst regelmäßig, wie sich das Unternehmensimage entwickelt (24 Prozent).

reputationsmanagement

So machen Chefs ihren Pressesprechern das Leben schwer

Chefs verstehen die Bedeutung von Inhalten nicht, wissen alles besser und geben zu spät Freigaben. Das sagen ihre Untergebenen. Es gibt viele Gelegenheiten, Pressesprechern und Mitarbeitern in Kommunikationsabteilungen das Leben schwer zu machen. Zusammen mit unserem Partner Faktenkontor haben wir die große Leidensskala für Sie optisch aufbereitet. (Disclaimer: Don’t take it too seriously!)

Das Ranking im Detail:

So viele Chefs:

1. Verkennen die Relevanz von Inhalten: 56 Prozent

2. Kontrollieren alles: 54 Prozent

3. Geben zu spät frei: 52 Prozent

Wie gut sind PR-Agenturen in Pitches wirklich?

PR-Agenturen beurteilen ihre Auftritte bei Pitches deutlich positiver als es die Unternehmen tun, für die sie arbeiten wollen. Das ergab eine gemeinsame Umfrage mit unserem Partner  Faktenkontor. Während PR-Agenturen sich selber die Gesamtnote „gut“ geben, bewerten die Unternehmen ihre Performance nur mit „befriedigend“. Insbesondere bei den Themen Problemverständnis, Problemlösung und Kreativität liegen die Beurteilungen spürbar auseinander.

So denkt die PR: YouTube und Twitter am meisten Potenzial, Facebook auf dem Weg nach unten

Welche Social Networks werden in den nächsten zwölf Monaten wichtiger, welche verlieren an Bedeutung? Genau das haben wir bei Unternehmen (Pressestellen) und PR-Agenturen nachgefragt. Ergebnis: YouTube und Twitter haben am meisten Potenzial, Facebook ist auf dem Weg nach unten. Woran liegt das? Hier drei subjektive Interpretationen.

Fazit 1: YouTube

YouTube hat am meisten Potenzial für die PR-Arbeit. Das ist logisch. Informationsaufnahme findet insbesondere in der jungen Generation zunehmend über Bewegtbild statt. Erfahrungsgemäß nutzen Teenager lieber YouTube, wenn sie etwas wissen wollen, statt sich durch eine Bleiwüste zu ackern. PR-Videos stecken im Vergleich zu Texten und Bildern noch ziemlich in den Kinderschuhen. Hier wird viel experimentiert. Was kommt an? Was wird geklickt? Die PR steht vor der großen Herausforderung, Video richtig zu verstehen und das zweifellos riesige Potenzial auszuschöpfen.

Was Kommunikationschefs am meisten fürchten: Inhaltliche Fehler, falsche Krisenkommunikation und von der Geschäftsführung übergangen werden

Seien wir mal ehrlich: Die Phrase, dass Scheitern gleich Chance ist, ist ja schön und gut. Fehler machen wollen wir alle aber trotzdem nicht, oder? Und schon gar nicht wir Kommunikationschefs. Deshalb haben wir gemeinsam mit unserem Umfragenpartner Faktenkontor mal in den Pressestellen nachgefragt. „Wovor hat der Chef am meisten Angst?“. Mehr als 500 PR-Profis haben mitgemacht. Hier das Ergebnis:

Kommunikationschefs fürchten bei ihrer Arbeit vor allem inhaltliche Fehler ­– das meinen jedenfalls ihre Mitarbeiter. Mehr als 530 PR-Schaffende nahmen an einer Studie der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor teil. Die Frage: Welches sind die drei größten Ängste von Kommunikationschefs? Platz Zwei belegt demnach die Sorge, in der Krisenkommunikation zu versagen. Drittgrößte Furcht: vom Vorstand oder von der Geschäftsführung übergangen zu werden.

Was Pressestellen wirklich erfolgreich macht

Individuelle Medienkontakte, eine breite Zielgruppen-Abdeckung und die Konzentration auf das Unternehmensimage gehören zu den Top-10-Faktoren, die eine Pressestelle besonders erfolgreich machen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung unter knapp 300 Fach- und Führungskräften aus deutschen Unternehmenspressestellen. Die Untersuchung wurde von unserem Partner Faktenkontor in Kooperation mit der Hochschule Mainz erstellt.

Die zehn wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Pressestellen:

– Klarer Wertbeitrag: Ziele der Pressestelle werden aus der Unternehmensstrategie abgeleitet.

– Image, Image, Image: Top-Pressestellen fokussieren auf das Produkt- und Unternehmensimage, nicht auf kurzfristiges Umsatzplus.

– Hand in Hand: PR vernetzt seine Arbeit mit Marketing, Investor Relations und Personal.

Die 11 wichtigsten Faktoren für ein Top-Gehalt in der PR

Wer Erfolge vorweisen kann, Führungskompetenz zeigt und viele Ideen produziert, hat die besten Chancen, zu den Topverdienern in der PR gezählt zu werden. Persönliche Erscheinung, Loyalität zum Arbeitgeber und der Status als First Mover sind dagegen deutlich weniger wichtig für ein Top-Gehalt. Das haben wir zusammen mit unserem Umfragepartner Faktenkontor herausgefunden. 536 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pressestellen deutscher Unternehmen haben an der jüngsten Umfrage teilgenommen.

Die beliebteste Marke im Social Web ist Amazon

Wenn es um Preis, Service und Qualität geht, dann ist das Online-Kaufhaus Amazon die beliebteste Marke im deutschsprachigen Social Web. Auf Platz Zwei findet sich Smartphone-Hersteller Samsung, gefolgt von Apple. Facebook, Google, YouTube und Microsoft belegen die Plätze vier bis sieben. Insgesamt zeigt sich, dass die großen digitalen Player im Social Web die Nase vorn haben.

Das ergab eine gemeinsame Analyse von Faktenkontor und news aktuell. Dafür wurden mehr als 1,1 Millionen Kundenaussagen im Hinblick auf Menge und Tonalität der User ausgewertet. Insgesamt 500 Marken standen im Fokus.

Journalistenumfrage „Recherche 2014“ und was Pressestellen und PR-Agenturen darüber wissen sollten

Vor zwei Jahren haben wir Journalisten zum ersten Mal nach ihren Recherchegewohnheiten befragt. Nun haben wir’s erneut getan. Herausgekommen sind interessante Einblicke in die „Recherche 2014“. Zunächst erstmal herzlichen Dank an die 2.217 Redakteure, die sich Zeit für unsere Befragung genommen haben! Über den enormen Zuspruch haben wir uns sehr gefreut. Bundesweit und quer durch alle Mediengattungen haben Journalisten uns Einblicke in ihre Recherchearbeit gewährt.

Welches PR-Material wünschen sich Redakteure? Wo suchen sie danach? Wie häufig setzen sie PR-Material ein? Und welche Rolle spielen inzwischen eigentlich mobile Endgeräte bei der journalistischen Recherche?

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