Mögen Fans und Follower den Content von Unternehmen im Social Web nicht?

Unsere gemeinsame Umfrage mit Faktenkontor hat ergeben, dass der von Pressestellen meist genannte Grund für Unzufriedenheit mit der eigenen Performance im Social Web die schwach ausgeprägte Interaktion mit den eigenen Fans und Followern ist. So weit so gut. Oder besser: nicht gut. Die Frage bleibt: Sind die Inhalte der Unternehmen so uninteressant, dass die Menschen kein Engagement zeigen? Oder sind Fans und Follower sowieso wesentlich verhaltener, was die Kommunikation mit Marken betrifft, als es sich die Unternehmen wünschen? (OK, Ausnahmen gibt es immer. Und Shitstorms würde ich hier mal rausrechnen …)

Wie auch immer. Das Ergebnis zeigt jedenfalls, dass sich Unternehmen noch intensiver Gedanken machen müssen, welche Inhalte sie auf den sozialen Plattformen präsentieren. Klar, das ist nicht unbedingt einfach, den der Reiz, schnell mal irgendwas rauszuhauen, damit die Facebookseite nicht veraltet anmutet, ist groß.

Trotzdem: Immer von der Relevanz her denken! Übrigens, unsere Infografiken und Umfragen, in denen wir uns in der Regel mit Phänomenen und Fragestellungen aus dem Social Web beschäftigen, finden meistens eine hervorragende Resonanz. Schauen Sie sich doch einfach mal unser Storify dazu an.

SoMe_Frust_1400 Fans

Die Umfrageergebnisse im Detail: „Die größten Probleme der Pressestellen im Social Web“

– Zu wenig Interaktion (52 Prozent)

– Zu wenig interne Unterstützung (45 Prozent)

– Zu wenig Fans und Follower (36 Prozent)

– Viel Aufwand, wenig Ertrag (34 Prozent)

– Keine finanziellen Gewinne (19 Prozent)

– Keine Markenstärkung (12 Prozent)

– Kein Imagegewinn (12 Prozent)

– Zu viele negative Kommentare und Beiträge (4 Prozent)

Der Social Media-Trendmonitor stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die von der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor durchgeführt wurde. Dabei wurde untersucht, wo die derzeitigen Tendenzen und Entwicklungen in der Kommunikationsbranche liegen.

Quelle: Social Media-Trendmonitor 2014

Datenbasis: 536 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen

Methode: Online-Befragung, Mehrfachnennungen möglich

Befragungszeitraum: April 2014

Zum Nachlesen empfohlen: unser Storify zur Umfrage

Kommentare (1)

  1. Die Infografik finde ich wirklich toll gemacht.

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