Kultur und Sprache: Die größten Hürden in der internationalen Kommunikation

Andere Länder – andere Sitten: Internationale Kommunikation scheitert am häufigsten an den unterschiedlichen Gepflogenheiten der Kulturen. So kommt es immer wieder zu großen Missverständnissen, wenn PR-Schaffende die Umgangsformen des internationalen Kommunikationspartners nicht kennen. Weniger wichtig sind dagegen Religion, technische Infrastruktur und Feiertage. Dies ergab unsere aktuelle Umfrage, die wir zusammen mit Faktenkontor durchgeführt haben. Mehr als 650 Kommunikationsprofis haben am PR-Trendmonitor teilgenommen.

Huerden internationale Kommunikation
Andere Länder – andere Sitten: Internationale Kommunikation scheitert am häufigsten an den unterschiedlichen Gepflogenheiten der Kulturen. Die Infografik von news aktuell und Faktenkontor zeigt die wichtigsten Gründe für ein Scheitern der internationalen PR.

 

Kulturelle Aspekte wie etwa eine andere Körpersprache, andere Essgewohnheiten oder länderspezifische Tabu-Themen nennen die Befragten als größten Fallstrick in der internationalen Kommunikation (57 Prozent). Dicht darauf folgt die fremde Sprache, die für die Hälfte der Kommunikatoren Probleme bereitet (50 Prozent). Auf Platz drei der größten interkulturellen Hürden landet laut Umfrageteilnehmer die Unkenntnis der lokalen Medienlandschaften (42 Prozent). Auch die unterschiedlichen Bildsprachen stellen für fast ein Drittel der Umfrageteilnehmer eine nicht zu unterschätzende Hürde dar (29 Prozent).

An der Religion hapert es allerdings kaum. So gab nur jeder Zehnte an, dass eine andere Konfession die internationale Kommunikation erschwert (elf Prozent). Auch die unterschiedlichen Feiertage in anderen Ländern scheinen nicht zu großem Reibungsverlust in der Kommunikation zu führen. Gerade einmal fünf Prozent stören sich an den zusätzlichen Leerläufen, die dadurch zustande kommen.

Die Umfrageergebnisse im Detail: Woran scheitert die internationale PR am häufigsten?

  1. Kulturelle Aspekte: 57 Prozent
  2. Sprachbarrieren: 50 Prozent
  3. Medienlandschaften: 42 Prozent
  4. Bildsprache: 29 Prozent
  5. Zeitzonen: 16 Prozent
  6. Medienbeobachtung: 16 Prozent
  7. Religion: 11 Prozent
  8. Technische Infrastruktur: 10 Prozent
  9. Feiertage: 5 Prozent

 

Quelle: PR-Trendmonitor 2016 von news aktuell und Faktenkontor. An der Umfrage haben 377 Mitarbeiter aus Pressestellen und 277 Mitarbeiter aus PR-Agenturen teilgenommen. Umfragezeitraum: März 2016. Methode: Online-Befragung.

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