Neu in zimpel: NoSports – nicht nur Fußball ist großes Tennis

Die 11FREUNDE lieben Sport. So sehr, dass die angesagten Fußballblattmacher auch noch Kapazitäten für ein zweites Herzensprojekt freisetzen konnten: NoSports heißt das neue Magazin von Philipp Köster und richtet das Augenmerk auf die großen und kleinen Sportgeschichten abseits des Abseits. TREIBSTOFF wirft einen Blick auf die Neuerscheinung in zimpel.

NoSports zimpel Neuerscheinung
Schrullige Helden ganz nah: NoSports bietet auch den Protagonisten von kleineren Sportarten eine lesenswerte Bühne.

 

In der NoSports zu blättern ist, als zappte man durch zahllose Sportsender aus unterschiedlichsten Nischen: Boxen, Radsport, Bumerang. Informationsfetzen fliegen ohne Kontext durchs Bild, Reportagen und Porträts laden zum längeren Verweilen ein. Große wie kleine Sportarten treten ins Rampenlicht und geben auch ihren Akteuren eine Bühne.

Wird beispielsweise Boris Becker dieser Tage gemeinhin als Klatschspalten-Persönlichkeit wahrgenommen, erinnert die Titelstory der Neuerscheinung an seine herausragende Sportlerpersönlichkeit. Auf seinem ursprünglichen Terrain – dem Tenniscourt – wird Becker nach wie vor als Experte geschätzt und baut als Spitzentrainer sein Denkmal weiter aus, so die Macher von NoSports. Gute Story!

Ein Magazin über Sport ist eben auch immer ein Magazin über die Menschen, die den Sport betreiben. Und so unterschiedlich die Disziplinen zunächst scheinen, eint sie doch eine gewisse Hingabe, die gerade kleine Sportarten ihren Verfechtern abverlangen. Die NoSports verliert diese menschliche Perspektive nie aus den Augen und porträtiert die schrulligen Helden zahlloser Trainingsplätze in warmen Farben.

Am Ende steht eine Zeitschrift, die zwar mehr unterhält als informiert – aber so läuft es bei Herzensdingen ja nun mal.

Erschienen: Juni 2016
Erscheinungsweise: Alle zwei Monate
Auflage: 120.000
Herausgeber: Philipp Köster
Preis: 6,80 €

 

 

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