Medien-Trendmonitor 2017: Was bewegt Journalisten?

Recherche 2012

Was Journalisten wollen – Ergebnisse unserer Umfrage „Recherche 2012 – Journalismus, PR und multimediale Inhalte“

Die Kommunikationswelt entwickelt sich rasant. In unserer Umfrage „Recherche 2012“ wollten wir wissen, wie sich dadurch das Rechercheverhalten von Journalisten und damit ihre Anforderungen an PR-Material verändert haben. Wo recherchieren Journalisten in Zeiten von Social Media? Welche Materialien benutzen sie für ihre Berichterstattung? Wie wichtig sind Bilder, Videos oder weiterführende Links?

PR-Trendmonitor 2010: Das Märchen von der Durchlässigkeit

Gerne wird es geschrieben oder auf Panels erzählt: Die PR freut sich über knapp besetzte Redaktionen, weil weniger Journalisten gleichbedeutend sind mit mehr Durchlässigkeit für interessengesteuerte Inhalte. Ganz so einfach funktioniert Kommunikation dann aber doch nicht! Und das ist eine gute Nachricht. Auf die Frage, was die größte Herausforderung für Mitarbeiter von Pressestellen und von PR-Agenturen ist, nannten überraschend viele die personelle Ausdünnung in den Redaktionen. Das enstpricht der zweithäufigsten Nennung (52 % bei den Unternehmen, 53 % bei den PR-Agenturen). Noch wichtiger ist nur das Trendthema Social Media.

Medien-Trendmonitor: Das gesamte Material

Für alle, die sich für die Ergebnisse unseres aktuellen Medien-Trendmonitors „Journalismus in einem neuen Informationszeitalter“ interessieren, und die unser Video, unsere PDFs oder unsere Grafik in Blogs und anderswo einbinden wollen, hier das aktuell verfügbare Material nochmal komplett zusammengefasst:

Social Media in Redaktionen als Arbeitstool etabliert. Mehr als jeder zweite Journalist setzt mittlerweile bei der redaktionellen Arbeit auf Social Media. Nur ein Viertel sieht gute Chancen für wirtschaftlich erfolgreiche Paid Content Modelle. Die größte Herausforderung für heutige Medienmacher ist die Abkehr der jungen Generation vom Qualitätsjournalismus.

Social Media in Redaktionen als Arbeitstool etabliert. Mehr als jeder zweite Journalist setzt mittlerweile bei der redaktionellen Arbeit auf Social Media. Nur ein Viertel sieht gute Chancen für wirtschaftlich erfolgreiche Paid Content Modelle. Die größte Herausforderung für heutige Medienmacher ist die Abkehr der jungen Generation vom Qualitätsjournalismus.

Journalisten brauchen Social Media, No future for Paid Content

Journalisten brauchen Social Media für ihre Arbeit. Sie sind von Paid Content nicht überzeugt und sie empfinden die Abkehr der jungen Generation vom Qualitätsjournalismus als die aktuell größte Herausforderung. Und die Mehrheit der deutschen Redakteure und freien Journalisten hat kein Smartphone. Das ergab unsere große Journalisten-Umfrage „Medien-Trendmonitor 2010 – Journalismus in einem neuen Informationszeitalter“, die wir wieder gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor durchgeführt haben. Die Resonanz aus den Redaktionen war großartig: Knapp 2.700 Journalisten haben mitgemacht.

Social Media in Unternehmen: Wichtig ja, Strategie nein, Budget Fehlanzeige

Haben Unternehmen eine Social Media Strategie?
Haben Unternehmen eine Social Media Strategie?

Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social Media Strategie, jedes zweite arbeitet daran, aber nur jede zehnte Firma und nur ein gutes Viertel stellt auch tatsächlich ein Budget für Web2.0-Kommunikation bereit. Das ergab unsere Blitzumfrage „Social Media in Unternehmen“, die wir wie gewohnt mit unserem Partner Faktenkontor durchgeführt haben. Mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute haben bei diesem „kleinen PR-Trendmonitor“ mitgemacht.

PR-Agenturen sehen es anders

Zwei Drittel der Mitarbeiter von Pressestellen halten Social Media grundsätzlich für wichtig. („eher wichtig“ 45 Prozent, „sehr wichtig“ 17 Prozent). Das Web 2.0 ist heute also Mainstream. Zu einem anderen Schluss kommen dagegen die PR-Agenturen. Sie sagen, dass nur jede zehnte Firma Social Media für sehr wichtig hält. Außerdem meinen die Agentur-Fachleute, dass nur knapp jedes zwanzigste Unternehmen über eine echte Kommunikationsstrategie im Social Web verfügt. Selbsteinschätzung und Wahrnehmung von außen klaffen also spürbar auseinander.

Medien-Trendmonitor 2010: Ein neues Informationszeitalter

Ab der nächsten Woche befragen wir wieder die Journalisten in Deutschland, wie Sie über die eigene Zunft denken. Der Medien-Trendmonitor 2010, den wir wie gewohnt mit unserem Partner Faktenkontor durchführen, trägt den Titel „Journalismus in einem neuen Informationszeitalter“. Warum ausgerechnet dieser Titel? Ich denke, dass wir heute vor einem überaus innovationsstarken Jahrzehnt stehen, in dem sich die Art und Weise, in der Informationen übermittelt, verteilt und konsumiert werden, in einem rasanten Tempo ändern wird.

Nur Twitterer verstehen Twitter? NA LOGISCH!

Unser aktueller PR-Trendmonitor zeigt, dass gut 30 Prozent der Mitarbeiter von Pressestellen und fast 50 Prozent der PR-Fachkräfte einen persönlichen Account bei Twitter haben. Das ist gut so! Ein eindeutiges Indiz dafür, dass sich die Kommunikationsbranche endlich intensiv mit Social Media beschäftigt. Die Trendmonitor-Zahlen für Facebook und Xing liegen noch deutlich höher – wobei Xing ja als digitale Visitenkartensammlung eine etwas andere Funktion hat, bzw. zur Zeit noch hat. Aber was lernen wir aus diesen Werten? Meine Meinung: Es hat sich langsam rumgesprochen, dass es besser ist, über etwas zu urteilen, was man auch tatsächlich aus eigener Erfahrung kennt. Daran müssen sich die Entscheider in den Kommunikationsabteilungen der Unternehmen und in den Chefetagen der PR-Agenturen heute orientieren.

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