Frust im PR-Job: Überlastung, Erfolgsmessung und mangelnde Wertschätzung

Die allermeisten von uns arbeiten gerne in der Unternehmenskommunikation und in der PR. Klar, letztlich haben wir uns den PR-Job ja auch irgendwann mal ausgesucht. Trotzdem gibt es Dinge, die uns regelmäßig nerven. In welcher Branche ist das anders? Also haben wir gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor nachgefragt und von knapp 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Antworten erhalten. Ergebnis: tägliche Überlastung, schwierige Erfolgsmessung und mangelnde Wertschätzung durch das Top-Management bilden die Top 3 der Frustfaktoren.Insgesamt werden die Top 3 aber von „Luxusproblemen“ dominiert. Die echten Killer wurden von den Befragten vergleichsweise wenig genannt. So klagt nur knapp jeder fünfte Mitarbeiter einer Pressestelle über seine schlechte Bezahlung und nur jeden zehnten frustriert die schlechte Work-Life-Balance und die mangelnde Perspektive im Job.

PR-Job Frust

Das sind alles moderate Werte. Die Zahlen lassen darauf schließen, dass der Durchschnitts-PRler eigentlich ganz zufrieden mit seinem Job ist. Und das ist doch mal ne‘ gute Nachricht.

Die Infografik zu „Frust im PR-Job“ können Sie sich in unserem Newsroom im Presseportal in verschiedenen Formaten herunterladen.

Die Umfrageergebnisse im Detail:

1. Zu wenig Mitarbeiter für zu viele Aufgaben 40%
2. Erfolge sind nicht eindeutig messbar 29%
3. PR wird vom Top-Management nicht ernstgenommen 23%
4. Budgetmangel 21%
5. Erfolge werden nicht anerkannt 18%
6. Niedriges Gehalt 18%
7. Schlechte Work-Life-Balance 13%
8. Unfähige Vorgesetzte 12%
9. Ständige Einmischung von „oben“ 11%
10. Wenig Gestaltungsspielraum 11%
11. Keine Perspektive 10%
12. Unfaire Journalisten 10%
13. Schlechte PR-Agenturen 8%
14. Starre Hierarchien 7%
15. Ideenklau 5%

 

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