Beiträge zum Thema Public Relations

European Communication Monitor 2014: Weltweit größte Studie zur strategischen Kommunikation vorgestellt

Wie sehen Kommunikatoren in Europa ihre Profession? Welches sind die größten Herausforderungen in Pressestellen? Und was sind die Trends von heute und morgen?

Diese Fragen beantwortet der European Communication Monitor 2014, den Prof. Ansgar Zerfass gestern beim European Communication Summit in Brüssel vorstellte. Unter seiner Leitung hatte ein Verbund aus elf europäischen Universitäten über 2.700 Kommunikationsfachleute in 42 Ländern befragt.

Die 11 wichtigsten Faktoren für ein Top-Gehalt in der PR

Wer Erfolge vorweisen kann, Führungskompetenz zeigt und viele Ideen produziert, hat die besten Chancen, zu den Topverdienern in der PR gezählt zu werden. Persönliche Erscheinung, Loyalität zum Arbeitgeber und der Status als First Mover sind dagegen deutlich weniger wichtig für ein Top-Gehalt. Das haben wir zusammen mit unserem Umfragepartner Faktenkontor herausgefunden. 536 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pressestellen deutscher Unternehmen haben an der jüngsten Umfrage teilgenommen.

Journalistenumfrage „Recherche 2014“ und was Pressestellen und PR-Agenturen darüber wissen sollten

Vor zwei Jahren haben wir Journalisten zum ersten Mal nach ihren Recherchegewohnheiten befragt. Nun haben wir’s erneut getan. Herausgekommen sind interessante Einblicke in die „Recherche 2014“. Zunächst erstmal herzlichen Dank an die 2.217 Redakteure, die sich Zeit für unsere Befragung genommen haben! Bundesweit und quer durch alle Mediengattungen haben Journalisten uns Einblicke in ihre Recherchearbeit gewährt.

Der digitale Newsroom: eierlegende Wollmilch-PR

 

Vor einigen Monaten haben wir Pressestellen und PR-Agenturen gefragt, ob Ihre Presseinformationen neben Medien auch für Kunden, Marketing und Öffentlichkeit bestimmt sind. JA! Sagt der Großteil der Befragten. Heißt: Jedes Unternehmen braucht neben klassischen Journalistenverteilern heute einen digitalen Ort, an dem es sein gesamtes Pressematerial hinterlegt und mit einem Klick für Medien und die Öffentlichkeit zugänglich macht: Einen Newsroom.

PR-Wissen: Wie funktioniert der Nachrichtensatellit?

Redaktion
Foto: Ulrich Perrey

Unsere Kunden fragen uns immer wieder, wie eigentlich der Nachrichtenticker funktioniert. Wie gelangt eine Meldung über den Nachrichtensatelliten in die Redaktionssysteme der Medien – und damit auf den viel gerühmten „Ticker“? 

Der Nachrichtensatellit ist ein Nachrichtenverteilsystem, das in der Lage ist, Nachrichten (Texte, Bilder, Grafiken, Audios) gleichzeitig und unabhängig von öffentlich genutzten Netzen an Empfänger auszugeben. Empfänger sind vor allem Redaktionen der Medien, Ministerien und Behörden. Für die Satellitenbelieferung in Deutschland sorgt die mecom, ein Zusammenschluss der Nachrichtenagenturen dpa, AFP, dpa-AFX, KNA und epd. Neben Nachrichtenagenturen können auch andere Dienste wie z.B. das Verbreitungsnetzwerk OTS den Weg „Nachrichtensatellit“ nutzen.

PR-Trendmonitor 2010: Das Märchen von der Durchlässigkeit

Gerne wird es geschrieben oder auf Panels erzählt: Die PR freut sich über knapp besetzte Redaktionen, weil weniger Journalisten gleichbedeutend sind mit mehr Durchlässigkeit für interessengesteuerte Inhalte. Ganz so einfach funktioniert Kommunikation dann aber doch nicht! Und das ist eine gute Nachricht. Auf die Frage, was die größte Herausforderung für Mitarbeiter von Pressestellen und von PR-Agenturen ist, nannten überraschend viele die personelle Ausdünnung in den Redaktionen. Das enstpricht der zweithäufigsten Nennung (52 % bei den Unternehmen, 53 % bei den PR-Agenturen). Noch wichtiger ist nur das Trendthema Social Media.

Social Media in Unternehmen: Wichtig ja, Strategie nein, Budget Fehlanzeige

Haben Unternehmen eine Social Media Strategie?
Haben Unternehmen eine Social Media Strategie?

Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social Media Strategie, jedes zweite arbeitet daran, aber nur jede zehnte Firma und nur ein gutes Viertel stellt auch tatsächlich ein Budget für Web2.0-Kommunikation bereit. Das ergab unsere Blitzumfrage „Social Media in Unternehmen“, die wir wie gewohnt mit unserem Partner Faktenkontor durchgeführt haben. Mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute haben bei diesem „kleinen PR-Trendmonitor“ mitgemacht.

PR-Agenturen sehen es anders

Zwei Drittel der Mitarbeiter von Pressestellen halten Social Media grundsätzlich für wichtig. („eher wichtig“ 45 Prozent, „sehr wichtig“ 17 Prozent). Das Web 2.0 ist heute also Mainstream. Zu einem anderen Schluss kommen dagegen die PR-Agenturen. Sie sagen, dass nur jede zehnte Firma Social Media für sehr wichtig hält. Außerdem meinen die Agentur-Fachleute, dass nur knapp jedes zwanzigste Unternehmen über eine echte Kommunikationsstrategie im Social Web verfügt. Selbsteinschätzung und Wahrnehmung von außen klaffen also spürbar auseinander.

1 3 4 5